Ronya Rabe: Creator des Monats Juli 2026

Juni 1, 2026
Ronya Rabe

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Hinter jeder erfolgreichen Creatorin steckt eine persönliche Geschichte, die der Öffentlichkeit oft verborgen bleibt. In diesem exklusiven Interview für das Fachmagazin CASZIN spricht Ronya offen über ihren Weg in die Erotikbranche, ihre Erfahrungen mit Burn-out, die Herausforderungen einer Präsenz auf zu vielen Plattformen und die Bedeutung der richtigen Partner in einem hart umkämpften Markt. Von der Rückgewinnung von Vertrauen über nachhaltiges Wachstum bis hin zum Aufbau echter Verbindungen zu ihren Fans jenseits erotischer Inhalte gibt Ronya spannende Einblicke in das, was es wirklich braucht, um in der heutigen Online-Erotikbranche langfristig erfolgreich zu sein.

Ronya, dein Einstieg in die Erotik-Branche folgte auf einen Burn-out und einer für Dich schwierigen Zeit. Was hat dich genau in dem Moment dazu bewogen, aus privaten Videos die Idee zu entwickeln, damit in das Adult Biz einzusteigen? Welche innere Veränderung hat dieser Schritt bei dir ausgelöst?

Diesen Schritt bin ich gegangen, weil er sich richtig angefühlt hat. Ich bin und war schon immer eine offene Frau, die sich gerne sexy gekleidet hat und dieser Schritt dann in dieses Business war für mich persönlich nicht allzu groß und fühlte sich einfach richtig an zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein.

Du hast anfangs auf mehreren Plattformen parallel gearbeitet und bist dann bewusst zu einem klaren Fokus auf MyDirtyHobby gewechselt. Welche konkreten Probleme mit der „Überall-Präsenz“ haben dich frustriert, und was hat MyDirtyHobby dir an Kontrolle, Community und Verdienstmöglichkeiten geboten, das die anderen Plattformen nicht konnten?

Ronya Rabe

Die „Überall-Präsenz“ war für mich in dem Punkt problematisch, dass ich nicht jeder Seite gerecht werden konnte. Es kam auch zu Problemen, weil ich verwirrt war. Es gibt viele User, die sich auf vielen Seiten anmelden und da unterschiedliche Namen haben und dann war ich halt oft sehr verwirrt wer wie wo wann war und das war wahnsinnig anstrengend. Und zu dem Thema, dass ich auch gerne mal zeitversetzt Videos online Stelle war auch da das Problem, dass es zu fragen kam und warum ist es hier so und da so und das war einfach nicht schön, aber ich wurde früher von einer Seite zur nächsten geschickt. Immer wenn es auf einer stagnierte oder rückläufig war, hieß es, „dann geh mal da und da hin, das wird schon besser werden. Da machst du bestimmt deine 10 k im Monat“.

Mal unter uns 10 k im Monat habe ich bis heute nirgendwo geschafft. Dieser Fakt hat mich dann auch irgendwann frustriert, weil mir wurde immer gesagt wir wissen, wie es geht hör auf uns wir machen das schon und es hat halt nicht funktioniert. Und das Erste, was mir Oliver Williams gesagt, hat war wir müssen unbedingt an einer Präsenz arbeiten, denn das ist zu viel. Und meine Reaktion darauf war „ja das weiß ich auch“. Wir schauten dann gemeinsam welche Seiten mir gefallen, welche mir Spaß machen und dazu zählen MyDirtyHobby und fansyme. MyDirtyHobby ist in dem Punkte für mich reizvoll, weil es meine erste Seite war und ich dort schon eine sehr große Community habe. Und ich merke jetzt schon nach so kurzer Zeit, dass ich meinen Spaß am Job wieder zurückgefunden habe und es genau der richtige Schritt war, mich auf MyDirtyHobby und fansyme zu konzentrieren. Ich arbeite jetzt sehr eng mit Jenny Stella zusammen, die mir wirklich viel Unterstützung gibt, MyDirtyHobby noch stärker für mich zu nutzen.

Welche persönlichen Gründe waren ausschlaggebend für die Entscheidung, dich primär auf eine deutschsprachige Community-Plattform wie MyDirtyHobby zu konzentrieren, statt auf internationale Giganten wie OnlyFans? Fühlst du dich dort authentischer oder näher an deiner Zielgruppe?

Also ich habe ja keine spezielle Zielgruppe. Ich bin offen für Gespräche auf Augenhöhe und mir darf auch erstmal jeder etwas über seine Vorlieben erzählen. Es ist für mich definitiv auch einfacher auf deuschtsprachigen Plattformen unterwegs zu sein, ich kann zwar englisch, aber nicht besonders gut.

Du arbeitest heute mit Cute and Dangerous XXX und Oliver Williams zusammen und hast eine professionelle DVD-Produktion realisiert. Wie hat diese Zusammenarbeit dein Vertrauen in die Branche wiederhergestellt, und welche Rolle spielte das bei deiner Entscheidung, langfristig in diesem Bereich zu bleiben?

Grundsätzlich wurde mir das erste Mal nichts versprochen. Es kamen keine Sätze wie „ja, wenn ich das mache, dann kriegst du in den ersten Monat 10 k“, oder ein Satz wie „ich weiß, wie es läuft, vertraue mir“. Ich habe zu Oliver Williams gesagt, wortwörtlich „sei mein Obi Wan, du bist meine letzte Hoffnung“, daraufhin hat er schallend gelacht und meinte „Na Holla die Waldfee“. Ich habe viel mit ihm gesprochen und habe abgewartet war nicht zu euphorisch und habe beobachtet und die Ergebnisse, die ich jetzt vorzeigen kann, die sprechen für sich und ich kann jedem meiner Kolleginnen nur wärmstens empfehlen schaut nicht nach den Giganten, die überall zu sehen sind, sondern nach den kleinen ruhigen die aber unter gefühlt jedem Cover ihre Unterschrift haben.

Ronya Rabe

Parallel zu deinen erotischen Inhalten betreibst du den YouTube-Kanal „Ronya unterwegs“. Wie wichtig ist dir dieser nicht-erotische Content für deine persönliche Marke, und inwiefern hilft er dir, von Fans wegen deiner Persönlichkeit und nicht nur wegen deiner erotischen Aktivitäten wahrgenommen zu werden?

Auch wenn es sich dabei bisher nur um ein Nebenprojekt handelt, ist mir dieser Content sehr wichtig. Ich wollte nie als das reine Erotikmodel wahrgenommen werden, sondern immer als die Frau, die ich bin und ich bin eben auch jugendfrei unterwegs. Ich glaube durch diesen Content bau ich sehr viel mehr Nähe auf als durch reine Erotik. Das ist mir auch besonders wichtig ich möchte die User kennenlernen und nicht nur wissen wie sie nackt aussehen oder wie lang ihr Schwanz ist. Eine richtige Beziehung aufzubauen ist für mich ein Grundstein für alle erotischen Abenteuer. Ohne dass Macht das auch nur halb so viel Spaß. Und dank meinem YouTube Kanal und meinen ersten Erfahrungen als Reporterin werde ich auch bei Magazinen anders wahrgenommen und darf nun auch auf einer Messe als Chefreporterin unterwegs sein.

Ronya Rabe

Du hast selbst erlebt, wie zu viele Plattformen, unklare Strukturen und Mitverdiener ohne Gegenleistung fast zu einem weiteren Burn-out geführt haben. Welche harten Lektionen hast du daraus gezogen, und welchen konkreten Rat würdest du Frauen geben, die gerade in die Online-Erotik einsteigen wollen?

Ja richtig. Ende letzten Jahres ging es mir fast genauso schlecht wie vor meinem Einstieg in die Erotikbranche. Das war definitiv eine harte Lektion, mit der ich so auch nicht gerechnet hätte. Ich vertraue leider Menschen viel zu schnell und viel zu tief, als dass ich da frühzeitig Warnsignale erfasse, Inzwischen bin ich da etwas vorsichtiger. Ich bin jetzt deutlich skeptischer fremden Personen gegenüber als jemals zuvor. So zum Beispiel gebe ich meine Handynummer nicht mal mehr privat Leuten weiter, die ich über Freunde kennen lerne. Und wenn ich Sätze wie „nächsten Monat hast du 10 k“ oder „ich weiß, wo der Hase läuft“ höre, dann klingeln bei mir alle Alarmglocken. Und mein Rat an neue Models: Schaut nicht nach den Giganten, die am lautesten Schreien, schaut nach den Unauffälligeren, die durch breite Präsenz punkten. Es ist wie in der Werbebranche, nur weil eine Marke viel Geld für Werbung ausgibt, muss das Produkt nicht besser sein, als andere Marken, die sich nicht auf Marketing, sondern auf das Produkt fokussieren.

Viele Einsteigerinnen unterschätzen die emotionale und psychische Belastung dieses Berufs. Auf Basis deiner eigenen Burn-out-Erfahrrng: Welche Warnungen und welche Vorbereitungen würdest du einer Frau geben, die diesen Job beginnen möchte – besonders hinsichtlich Grenzen, Vertrauen und Selbstschutz?

Ronya Rabe

Grundsätzlich ist es wichtig sich treu zu bleiben und nur das zu tun, wo man ein gutes Bauchgefühl hat.  Wenn du nur ansatzweise irgendwo Bedenken oder Zweifel hast, egal welcher Art, dann lass dir niemals den Mund verbieten und zieh dein Ding durch.

Äußere stets deine Wünsche, Einwände und Sorgen. Egal ob es jetzt physischer, psychischer oder auch finanzieller Art ist. _Wenn deine Wünsche und Einwände nicht gehört und nicht wahrgenommen werden, dann arbeitest du mit den falschen Personen zusammen.

Ronya, vielen lieben Dank für das ausführliche Interview, in dem Du uns wirklich sehr interessante und offene Einblicke gegeben hast !

Hier geht es direkt zum Profil von Ronya:

https://www.mydirtyhobby.de/profil/126264212-Ronya_Rabe

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