Cherie DeVille warnt vor den Gefahren von KI in der Erotikbranche

Cherie DeVille

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Die US-Darstellerin Cherie DeVille hat in einem aktuellen Beitrag für das renommierte Magazin Vox eine deutliche Warnung ausgesprochen: Künstliche Intelligenz bedroht die Existenzgrundlage realer Performerinnen und Performer. In dem Feature „Why Gay Guys are Falling for AI Thirst Traps“ beleuchtet sie die wachsende Flut von Deepfakes, gefälschten Creator-Profilen und gestohlenen Abbildern – ein Problem, das besonders die Gay-Community trifft, aber die gesamte Branche bedroht.

Cherie DeVille – eine Ikone der Adult-Industrie

Cherie DeVille zählt zu den erfolgreichsten und respektiertesten Darstellerinnen der Branche. Mit über 14 Jahren Karriere und mehr als 1.700 Szenen für Top-Studios wie Evil Angel, Girlfriends Films, Penthouse, Jules Jordan Video, MissaX, Mile High und aktuell als Brazzers Exclusive Contract Star hat sie sich einen festen Platz in der Spitze erarbeitet. Die vielseitige Darstellerin ist nicht nur für ihre professionelle Arbeitsweise bekannt, sondern auch für ihre klare Haltung zu Branchenthemen. Fans finden sie unter anderem auf CherieDeVille.com.

Die Risiken von KI: Gestohlene Gesichter, gefälschte Körper

In ihrem Vox-Interview beschreibt DeVille eindrücklich, wie KI-generierte „Thirst Traps“ und Copycat-Profile immer professioneller werden. Diese Inhalte täuschen Fans vor, echte Auftritte oder persönliche Interaktionen mit den Darstellerinnen zu sein. Das Ergebnis: Aufmerksamkeit und Geld fließen weg von den echten Creators hin zu anonymen Betrügern.

Besonders perfide sind gefälschte Accounts, die mit bearbeiteten oder KI-generierten Bildern arbeiten. Bei Cherie DeVille selbst gibt es bereits solche Impersonator-Profile, die ihre Social-Media-Präsenz stören und Fans auf Scam-Seiten weiterleiten. „If my income started tanking and their theft was at the point where I couldn’t compete with literally myself, there might be no choice but to retire“, wird sie in dem Artikel zitiert.

Die Kernbotschaft von DeVille ist klar: Es geht nicht darum, KI grundsätzlich abzulehnen. Die Technologie selbst sei nicht das Problem, sondern die Frage, wer sie kontrolliert und wer davon profitiert. Wenn Performerinnen und Performer plötzlich gegen unautorisierte Versionen ihres eigenen Gesichts, ihres Körpers und ihrer Marke antreten müssen, droht ein massiver wirtschaftlicher Schaden – bis hin zum Karriereende.

Forderung nach Kontrolle und Schutz der eigenen Identität

DeVille plädiert dafür, dass Darstellerinnen und Darsteller ein Mitspracherecht bei der Nutzung ihrer digitalen Identität erhalten müssen. Sie sieht in einer fairen Regulierung sogar Chancen: „It would be a beautiful way to extend my career beyond what my knees can take.“ Eine kontrollierte Nutzung der eigenen Likeness könnte die Karriere verlängern, statt sie zu zerstören.

Der Vox-Artikel „Why Gay Guys are Falling for AI Thirst Traps“ ist ab sofort auf Vox.com verfügbar (leider hinter einer Bezahlschranke) und liefert eine wichtige Perspektive aus der Praxis einer aktiven Performerin. Er unterstreicht ein Thema, das die Online-Erotik-Branche in den kommenden Jahren massiv beschäftigen wird: Likeness Rights, Urheberrecht im digitalen Raum und der Schutz vor KI-Diebstahl.

Als Fachzeitschrift beobachten wir diese Entwicklung genau. Die Stimmen etablierter Creator wie Cherie DeVille sind essenziell, um faire Rahmenbedingungen für alle Beteiligten zu schaffen – damit Kreativität und Authentizität auch in Zeiten von KI ihren Wert behalten.

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