4based: Follower zählen war gestern. Warum Creator den Wert ihrer Fans kennen müssen

4based Follower Creator

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Vom Influencer zum Unternehmer: Die Creator Economy steht vor der nächsten Professionalisierungsstufe

100.000, 500.000 oder eine Million Follower: Über Jahre galt die Zahl unter einem Social-Media-Profil als wichtigste Währung der Influencer-Welt. Dass große Reichweite allein noch kein erfolgreiches Geschäftsmodell bedeutet, ist inzwischen bekannt. Für professionelle Creator auf Plattformen wie 4based stellt sich längst die nächste, deutlich relevantere Frage: Was ist ein einzelner Fan eigentlich wert?

Damit rückt eine Kennzahl in den Fokus, die im klassischen Marketing seit Langem selbstverständlich ist: der Customer Lifetime Value. Vereinfacht gesagt beschreibt er, welchen wirtschaftlichen Wert ein Kunde über die gesamte Dauer einer Beziehung entwickelt. Übertragen auf die Creator Economy bedeutet das: Entscheidend ist nicht nur, wie viele Menschen einem Creator folgen oder einmal einen Inhalt kaufen. Entscheidend ist, wie viele zu Stammfans werden.

100.000 Follower – aber wie viele davon sind echte Kunden?

Ein vereinfachtes Modell zeigt, wie unterschiedlich die einzelnen Stufen einer Creator-Community sein können. Eine Creatorin verfügt beispielsweise über 100.000 Social-Media-Follower. Ein Teil davon sieht regelmäßig ihre kostenlosen Inhalte. Vielleicht 1.000 entscheiden sich irgendwann für ein kostenpflichtiges Angebot. 300 kaufen regelmäßig zusätzliche Inhalte und 50 gehören schließlich zu einer besonders aktiven Kerncommunity, die immer wieder zurückkommt.

100.000 Follower → 1.000 zahlende Fans → 300 aktive Käufer → 50 Stammfans

Die Zahlen sind eine Modellrechnung und stellen keine Nutzerdaten von 4based dar. Sie verdeutlichen jedoch, warum die reine Followerzahl für professionelle Creator immer weniger darüber aussagt, wie erfolgreich ihr Geschäftsmodell tatsächlich ist. Denn wirtschaftlich können einige Hundert besonders loyale Fans interessanter sein als Zehntausende Menschen, die lediglich gelegentlich einen Post ansehen.

Der wertvollste Fan ist nicht der mit dem Like

„Dass Follower nicht automatisch Umsatz bedeuten, wissen professionelle Creator längst“, sagt ein Sprecher von 4based. „Der nächste Schritt besteht darin, die eigene Community viel differenzierter zu betrachten. Wer schaut nur zu? Wer kauft einmal? Wer kommt zurück? Und wer gehört wirklich zur Kerncommunity?“

Damit nähert sich die Creator Economy zunehmend klassischen Geschäftsmodellen an. Unternehmen unterscheiden seit Jahrzehnten zwischen Interessenten, Neukunden, Wiederkäufern und besonders loyalen Stammkunden. Creator beginnen, ihre Community nach einem ähnlichen Prinzip zu betrachten. Aus Reichweite entsteht ein Funnel:

Aufmerksamkeit → Interesse → Kauf → Wiederkauf → Bindung

Social Media steht dabei vor allem am Anfang dieser Kette. Instagram, TikTok und andere Plattformen schaffen Sichtbarkeit und bringen neue Menschen mit einem Creator in Kontakt. Für das eigentliche Geschäftsmodell beginnt die entscheidende Phase jedoch danach – genau dort, wo Plattformen wie 4based ansetzen.

Aus dem Influencer wird ein Unternehmer

Diese Entwicklung verändert auch das Berufsbild. Professionelle Creator müssen heute längst mehr können als Fotos oder Videos produzieren. Sie entwickeln ihre eigene Marke, vermarkten Content, kommunizieren mit ihrer Community, kalkulieren Preise und überlegen, welche Angebote für welche Fans interessant sind. Damit werden Fragen wichtig, die früher vor allem klassische Unternehmen beschäftigt haben: Wie wird aus einem Interessenten ein Kunde? Warum kauft jemand ein zweites Mal? Welche Angebote schaffen langfristige Bindung? Und wie viel ist ein loyaler Kunde über Monate oder sogar Jahre wert?

„Creator werden zunehmend zu Unternehmern ihrer eigenen Personenmarke“, sagt der Sprecher. „Wer ausschließlich auf neue Follower schaut, betrachtet deshalb nur den Anfang des Geschäftsmodells. Mindestens genauso wichtig ist, was anschließend mit dieser Aufmerksamkeit passiert.“

Stammfans statt ständig neuer Reichweite

Auch für die Content-Strategie kann dieser Perspektivwechsel Folgen haben. Wer ausschließlich möglichst viel Reichweite erzielen möchte, muss permanent neue Aufmerksamkeit generieren. Trends, virale Videos und Algorithmen bestimmen dann einen großen Teil der Strategie. Wer dagegen eine loyale Community aufbaut, kann einen Teil seines wirtschaftlichen Erfolgs aus bestehenden Fans entwickeln. Das macht aus der Jagd nach immer neuen Followern zunehmend eine zweite Aufgabe: bestehende Fans langfristig zu halten. Dabei können exklusive Inhalte, unterschiedliche Content-Angebote, regelmäßige Kommunikation und persönliche Interaktion eine wichtige Rolle spielen.

Die nächste Kennzahl der Creator Economy?

Follower werden deshalb nicht verschwinden. Sie bleiben ein wichtiger Indikator für Reichweite und Bekanntheit. Für professionelle Creator könnten daneben jedoch andere Kennzahlen immer wichtiger werden: Wie viele Follower werden tatsächlich zu zahlenden Fans? Wie viele kaufen erneut? Wie lange bleiben sie? Und wie entwickelt sich der Wert einer Community über die Zeit?

Aus der klassischen Influencer-Frage „Wie viele Follower habe ich?“ wird damit zunehmend eine unternehmerische Frage: „Wie viele echte Stammfans habe ich – und wie gut gelingt es mir, sie langfristig zu halten?“

Für 4based ist genau diese Entwicklung ein Zeichen dafür, dass die Creator Economy erwachsen wird: Reichweite schafft Aufmerksamkeit. Erst Fanbindung macht daraus ein nachhaltiges Geschäftsmodell.

Mehr Infos:

www.4based.com

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