Vaultus: Neue Finanzlösung speziell für die Adult-Branche

Sep. 30, 2026 #Bank, #Finanzlösung, #Vaultus
Vaultus Finanzlösung

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London, September 2026. Mit Vaultus startet heute eine speziell für die Adult-Industrie konzipierte Finanzlösung in Großbritannien und der Europäischen Union. Das Angebot richtet sich an OnlyFans-Creator, Agenturen, Adult-Händler und Sex-Tech-Unternehmen und verspricht, die bekannten Probleme mit klassischen Banken und Payment-Dienstleistern spürbar zu lindern. Für Creator und Unternehmen aus Deutschland und dem restlichen Europa eröffnet sich damit eine pragmatische und transparent formulierte Alternative.

Das Problem, das Vaultus lösen will

Viele Betreiber und Creator in der Adult-Branche kennen die Situation: Kontoablehnungen, plötzliche Schließungen oder der Zwang, die eigene Tätigkeit möglichst vage zu beschreiben. Die Financial Conduct Authority (FCA) in Großbritannien hat in einem Bericht vom September 2024 Adult-Entertainment-Unternehmen als Sektor genannt, in dem Banken aufgrund erhöhter Risikotoleranz Konten ablehnen oder als höher risikobehaftet behandeln. Eine Umfrage der Free Speech Coalition und SexWorkCEO aus dem Jahr 2023 unter mehr als 600 Branchenmitgliedern zeigte, dass 63 Prozent bereits ein Bankkonto oder ein Finanztool wie PayPal, Venmo oder Cash App verloren hatten – 36 Prozent allein in den zwölf Monaten vor der Befragung. Die Hälfte der Befragten nannte finanzielle Diskriminierung als größtes Problem.

Vaultus wurde 2024 von vier Gründern mit eigener Erfahrung in genau diesem Umfeld gegründet: Cameron (Agentur), Ava (Creator), Kieran (Solicitor) und Becky (Accountant und CEO). Das Ziel lautet klar: keine Umschreibungen, keine Entschuldigungen – sondern eine legale Branche mit der gleichen finanziellen Infrastruktur wie jede andere.

Was Vaultus konkret bietet

Vaultus, powered by Equals, stellt Multicurrency-Konten (über 35 Währungen), physische, virtuelle und tokenisierte Karten, FX- und Forward-Verträge, Bulk-Payments sowie Anbindungen an Xero und SAP zur Verfügung. Zahlungen laufen über die gängigen Schienen Faster Payments, SEPA und SWIFT. Damit können europäische Creator und Agenturen sowohl in Euro als auch in anderen Währungen arbeiten und größere Creator-Teams in einem Batch auszahlen.

Die fünf Tarifstufen im Überblick (Preise in britischen Pfund, in Klammern Euro):

  • Personal: £5 (€6) pro Monat – für Solo-Creator
  • Bronze: £25 (€30) pro Monat (einmalige Kontoeröffnungsgebühr £50 / €59, wird erstattet, falls das Konto nicht eröffnet werden kann)
  • Silver: £35 (€40) pro Monat
  • Gold: £45 (€50) pro Monat
  • Platinum: individuell für größere Studios und Agenturen (Anfragen an platinum@vaultus.co.uk)

Vollständige Preisdetails inklusive FX-Margen und Transfergebühren sind unter vaultus.com/pricing veröffentlicht. Weitere Informationen finden sich auf vaultus.com und vaultus.co.uk.

Chancen für Creator und Agenturen in Deutschland und Europa

Gerade für deutsche und europäische Creator, die auf Plattformen wie OnlyFans, Fansly oder Fanvue arbeiten, ist die Kombination aus SEPA-Zugang, Multicurrency und klarer Branchenakzeptanz interessant. Agenturen können Bulk-Payments nutzen, um ihre Creator-Roster effizient und ohne Umwege zu bezahlen. Die Integration mit gängigen Buchhaltungssystemen erleichtert die steuerliche Abwicklung – ein Punkt, der in Deutschland und vielen EU-Ländern besonders relevant ist. Solo-Creator erhalten mit dem Personal-Tarif eine kostengünstige Einstiegsmöglichkeit, ohne ihre Tätigkeit verbergen zu müssen.

Becky, CEO von Vaultus, fasst die Haltung so zusammen: „No cover story required is the whole idea.“ Die Branche zahle Körperschaftsteuer wie jede andere und verdiene die gleiche finanzielle Infrastruktur.

Auswirkungen des britischen Sitzes auf EU-Nutzer

Vaultus hat seinen Sitz in London und ist damit kein EU-Unternehmen. Für Nutzer in Deutschland und der EU bedeutet das einige praktische und regulatorische Besonderheiten, die jedoch nicht zwangsläufig Nachteile darstellen:

  • Regulierung und Aufsicht: Die Lösung unterliegt britischen Aufsichtsregeln (FCA-Umfeld) und nicht direkt der EU-Bankenregulierung. Das kann in manchen Fällen zu zusätzlichen Compliance-Prüfungen führen, bietet aber auch den Vorteil einer klaren Spezialisierung auf die Adult-Branche.
  • Währung und Kosten: Konten können in Euro geführt werden, doch Wechselkurse und FX-Margen spielen bei Transfers zwischen Pfund und Euro eine Rolle. Die veröffentlichten Preise und Margen sollten daher genau geprüft werden.
  • SEPA und Zahlungsverkehr: Der Zugang zu SEPA-Schienen ist gegeben, was für den europäischen Alltag entscheidend ist. Dennoch können grenzüberschreitende Prozesse gelegentlich etwas länger dauern als bei rein EU-basierten Anbietern.
  • Datenschutz: UK-GDPR und EU-GDPR sind weitgehend kompatibel, doch bei sensiblen Daten (insbesondere im Adult-Bereich) empfiehlt sich eine genaue Prüfung der Datenschutzvereinbarungen.
  • Rechtssicherheit und Kontinuität: Der britische Sitz bedeutet, dass bei Streitigkeiten oder Änderungen der britischen Regulierung EU-Nutzer möglicherweise andere Rechtswege nutzen müssen. Gleichzeitig signalisiert die Spezialisierung auf die Branche eine höhere Toleranz gegenüber Adult-Business-Modellen.

Insgesamt bleibt die Lösung für viele europäische Creator und Agenturen attraktiv, weil sie die zentrale Hürde – die grundsätzliche Ablehnung durch klassische Banken – adressiert. Wer die Tarifstruktur, die FX-Kosten und die Datenschutzbedingungen sorgfältig prüft, kann Vaultus als praktikable Ergänzung oder Alternative zu bestehenden Konten nutzen.

Die Creator-Economy wächst weiter (Goldman Sachs schätzt den Anstieg auf rund 107 Millionen Creator bis 2030). In diesem Umfeld ist eine Finanzinfrastruktur, die die Adult-Branche nicht ausgrenzt, ein relevanter Baustein – auch und gerade für den deutschsprachigen und europäischen Markt.

Weitere Informationen und die aktuellen Konditionen finden Interessierte unter vaultus.com und vaultus.co.uk.

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